NIS VERORDNUNG

Mit 2018 ist die Netz- und Informationssystemsicherheit (NIS) Verordnung der EU in den Mitgliedsstaaten in Kraft getreten. Auslöser für die Verordnung waren die stark steigende Anzahl der kritischen und sensiblen Systeme welche zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Gesellschaft dienen, jedoch mit normalen IP Technologien arbeiten. Sie sind untereinander vernetzt und damit für Cyber Attacken ebenso anfällig wie für Systemausfälle und Blackouts. Aufgrund der Tragweite der Systeme, stellen diese ein ideales Ziel für Hacker und Erpresser dar.

Betreiber wesentlicher Dienste (BwD) und Digitaler Dienste (DD) werden per Bescheid verständigt und müssen die Anforderungen der NIS Verordnung und dem NIS-Gesetz (in Österreich, BSI Grundschutz in Deutschland) einhalten und umsetzen. Ziel ist die Erreichung eines hohen Reifegrades bei der Prävention von Cybersecurity Incidents und resilienten Systemen.