5G

„Mit 5G schneller und rasanter in die Zukunft!“ So oder so ähnlich werden wir Tag für Tag in der Werbung berieselt. „Ohne 5G ist in Zukunft kein Business und modernes Arbeiten mehr möglich!“

Pünktlich zum Start vom neuen Jahrzehnt 2020, starten auch die großen Mobilfunkprovider mit der Marketingkampagne und den großflächigen Ausbau der 5G Netze, welches das 4G Netz, auch bekannt als „LTE“ ersetzt. Doch…. Stimmt das wirklich so?

Es lohnt sich hinter die Kulissen zu sehen, ob diese Aussagen wirklich auf alle Kundengruppen gleichermaßen zutreffen und welcher Wahrheitsgehalt vermittelt wird.

Gegenwärtige Einschränkungen, wie zum Beispiel IP-Adressbereiche, Geräte pro Funkzelle und Bandbreite sollen mit 5G behoben werden.

Interessante Fragen sind auch, ob aktuell nur die „Luftschnittstelle“ (grob gesagt die Antennentechnik) auf 5G angehoben wird, und „dahinter“ für den Kunden unbemerkt weiterhin alles auf 3G und 4G Backbone Technik läuft?

Der Ausbau der 5G Netze wird derzeit durch mehrere EU-Programme forciert. Die aktuellen Schwerpunkte sind zum einen die Einwohner im städtischen Bereich jederzeit mit Services zu versorgen, zum anderen zum Beispiel die Car2X Communication im Automobilbereich zu nennen.

Kritisch zu hinterfragen gilt: Führt 5G wieder zu weißen Flecken auf der Landkarte? Denn: die höheren Frequenzen von 5G resultieren in kürzeren Reichweiten. Damit wären zusätzliche Investitionen notwendig, um eine idente Netzabdeckung zu erreichen.

Eigentlich basiert 5G im Backbone der Mobilfunkbetreiber noch immer auf 3G Technologien. Rechnen sich unter diesem Gesichtspunkt Investitionen ein komplettes System-Upgrade auf 5G?