INTERNET OF THINGS

Das Internet der Dinge (Internet of Things oder IoT) ist mittlerweile allgegenwärtig und wird unser Leben in vielen Bereichen verändern. Aber was genau ist das „Internet of Things“ eigentlich?

„Internet of Things“ ist die „Vernetzung von virtuellen und physischen Systemen bzw. Dingen“ sowie spezielle Hardware wie „Smart“ Sensoren. IoT generiert und nimmt Daten entgegen, versieht sie mit Attributen und stellt diese über eine IoT-Referenzarchitektur einem zentralen Data-Lake und damit allen weiterführenden Anwendungen wie künstliche Intelligenz, Algorithmen, Digital Twin und Condition Based Maintanance sowie Predictive Maintanance in einem Unternehmen zur Verfügung. Vereinfacht ausgedrückt, ist IoT eigentlich „nichts Neues“, jetzt wird IoT vor allem dazu verwendet, um unser Leben nachhaltig zu verändern.

Bisher konnten Kosten nur gesenkt werden, indem in anderen Bereichen Einbußen in Kauf genommen wurden. Mit IoT bekommen wir erstmals ein Instrument in die Hand, mit dem wir die Möglichkeit bekommen, Qualität und Verfügbarkeit merklich zu heben, Kunden besser und individuell zu bedienen und gleichzeitig die Gesamtsystemkosten senken! Ein Perpetuum Mobile? Nein…

IoT ist keine Technologie wie Mobilfunk oder Internet/Netzwerk. IoT ist auch keine klassische Applikation und auch keine Software Endanwendung wie Office Anwendungen, Spiele, künstliche Intelligenz, oder Digital Twin.

Beispiel von IoT in Bezug auf kritische Infrastruktur: Anlangen systematisch mit zusätzlichen Sensoren auszustatten, um von einer kostenintensiven, ausfallbedingten zu einer zustandsorientierten bzw. vorausschauenden Instandhaltung zu gelangen. 

Ein Mehrwert für Unternehmen liegt in der Zusammenführung aller unternehmensweit vorhandenen Daten und in der automatisierten Auswertung/Analyse in Echtzeit inklusive „was-wäre-wenn“ Szenarien und im Predictive Maintenance Bereich wenn es darum geht, teure, unvorhersehbare Stillstände gegen planbare und kalkulierbare Revisionen zu ersetzen.

IoT hat aber auch sensible Bereiche:

Zum einen die Vielfalt an IoT Devices und Anwendungen: Was in Betrieb genommen wird, muss auch professionell instandgehalten werden. Die Gesamtsystemkosten erhöhen sich, wenn zusätzlich andere Applikationen diese Daten nutzen.

Zum anderen sind IoT Devices durch deren Vernetzung und geringen Preis eine erhebliche Gefahrenquelle im Sinne der Cyber-Security.

What to do:

Es empfehlen sich eigene Netzwerkzonen mit definierten Übergängen, die Einhaltung der IoT-Referenzarchitektur und eine Abstimmung mit dem Security Officer um keine betrieblich relevanten Systeme zu gefährden.

Weiterführende Links

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